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Die Zukunft unseres Gemeindehauses und unserer Gemeindearbeit in Auringen

Es ist uns allen klar, dass eine Kirchengemeinde für ihre Angebote Räume braucht. Seien es die evangelischen Frauen, der Kindergottesdienst, Vorbereitungsgruppen für Gottesdienste, Gesprächskreise und Filmabende, musikalische Angebote, die Organisation von Gemeindefesten und Raumvermietungen für private Feiern, wir können Raum dafür stellen und vor allem auch Materialräume und technische Ausrüstung.

Das alles gerät nun in Gefahr wegzufallen, wenn wir nicht kreativ sind.

Im Rahmen des Prozesses EKHN 2030 muss in unserer Landeskirche auch gesteuert werden, welche Häuser der Gemeinden noch finanziert werden können und welche nicht. Mit dem gesparten Geld kann man Personal für die Kirche finanzieren.

Für den Gebäude- und Strukturplan der Landeskirche gibt es eine ganz klare Regelung:

Pro 1000 Gemeindemitgliedern stehen den Gemeinden 40 m2 Versammlungsfläche zu. Hochgerechnet auf unseren Nachbarschaftsraum ergibt sich, dass nur etwa 1/3 der bisherigen Flächen noch förderfähig sind. Also muss die finanzielle Unterstützung unserer Gebäude auf neue Füße gestellt werden. Die Gebäude werden eingeteilt in A, B und C.

A  bedeutet, die Landeskirche finanziert ein Haus mitsamt energetischer Ertüchtigung nach ökologischen Prinzipien.

B  bedeutet, die Landeskirche finanziert nur die Instandhaltung eines Hauses ohne weitere Investitionen und

 bedeutet, die Landeskirche finanziert ab 2027 ein Haus nicht mehr.

So wie die Dinge in den Arbeitsgruppen aus Gemeinden, Dekanat und Landeskirche sich entwickeln, fällt unser Gemeindehaus in die Kategorie C. Das bedeutet ab 2027 gibt es für den Unterhalt des Hauses keine Gelder mehr und die neue Segensgemeinde kann rechtlich auch aus ihrem gemeinsamen Etat keines dafür lockermachen.

Folgende Lösung scheint möglich: Die Gemeinde hat gute Rücklagen für das Gemeindehaus, die ohne Zustimmung Auringens für nichts anderes eingesetzt werden dürfen. Ein größerer Teil der Rücklagen der Gemeinde für das Gemeindehaus wird als nichtselbständige kirchliche Stiftung festgelegt, die mit einer jährlichen Zinsausschüttung auch Kreditaufnahmen für Bauarbeiten (z.B. Heizung) finanzieren könnte. Dieser Stiftung kann auch Geld zugestiftet werden, d.h. das Kapital könnte durch private Spenden erhöht werden. Der kleinere Teil der momentanen Rücklage soll über die Jahre geringe Hauskosten abdecken (Reparaturen z.B.).

Damit aber dieses Kapital nicht einfach wegläuft, wäre es sinnvoll einen Förderverein zu haben, der die laufenden Kosten, Nebenkosten, und Personalkosten übernimmt.

Siehe unter Veranstaltungen: 

Versammlung zur Information und Gründung eines Trägervereins

am Montag, den 02. Februar 2026 um 18.00 Uhr

im Gemeindehaus in Auringen

 

 

Neues aus dem Nachbarschaftsraum Nord-Ost

Nun ist die Katze aus dem Sack, oder:

Freut euch, wir haben einen wunderbaren Namen für unsere neue Gemeinde gefunden“.

Aus Ev. Kirchengemeinde Auringen, Ev. Kirchengemeinde Bierstadt, Ev. Bodelschwingh-Gemeinde Kloppenheim-Hessloch, Ev. Kirchengemeinde Breckenheim, Ev. Paulusgemeinde Erbenheim und Ev. Petrusgemeinde Erbenheim, ev. Kirchengemeinde Igstadt, Ev. Kirchengemeinde Medenbach, ev. Kirchengemeinde Naurod und Ev. Kirchengemeinde Wildsachsen wird die

„Evangelische Segensgemeinde Wiesbaden“

Was für ein schöner Name für eine Gemeinde. Er möge uns alle durch den Segen Gottes verbinden und Kraft und Freude geben, verbindend aufeinander zuzugehen zur Ehre unseres Gottes.

 

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Weitere Pfarrstelle für AMeN

Liebe Gemeindeglieder von Auringen, Medenbach und Naurod,

Sie haben ab März 2025 einen weiteren Pfarrer für Ihre drei Kirchengemeinden: Pfarrer Frederik Ebling.

Wie ist es dazu gekommen?

Nach dem Stellenwechsel von Pfarrerin Arami Neumann ins Dekanat und der Ruhestandsversetzung von Beatrix Ackermann (jetzt Stöhr) haben Sie eine nicht geringe Zeitspanne ohne „Gemeindepfarrer/in“ mit Vakanzvertretungen an Ihrer Seite bestritten.

Ihre Ehrenamtlichen, die vorher schon engagiert waren und das Gemeindeleben immer schon mitbestritten haben, waren in dieser Zeit sehr gefordert und wir möchten ihnen an dieser Stelle unseren herzlichen Dank aussprechen! Nachdem die Stellenbesetzung (mit dem Wissen auf die Kürzung der zwei vollen Pfarrstellen auf 1,5 Stellen ab dem Jahr 2027) längere Zeit nicht erfolgreich war, haben sich die Kirchenvorstände Ihrer drei Gemeinden darauf geeinigt, gemeinsam eine Stelle auszuschreiben. Mit Pfarrer Thomas Tschöpel konnte diese Stelle im Juni dieses Jahres besetzt werden und Sie haben seitdem wieder einen „regulären“ Pfarrer an Ihrer Seite – wie schön!

Doch auch im vergangenen halben Jahr waren Ihre Ehrenamtlichen mehr als zu früheren Zeiten gefordert. Sie werden es auch weiterhin sein. Und Sie, die Gemeindeglieder, sehen Pfarrer Tschöpel nicht an allen Orten und zu all den Zeiten, an denen Sie Ihre früheren Pfarrerinnen gesehen haben…. Das ist bei der Fülle der Aufgaben, bei der Fülle des Lebens, das Sie in Ihren Gemeinden haben, und bei all dem, was gerade zusätzlich verwaltungstechnisch geleistet werden muss – auch von den Ehrenamtlichen, das wissen wir – nicht möglich. Mit dem Sehen, wie groß die Belastung (gerade mit dem Prozess 2030 im Hintergrund) ist, haben wir vom Dekanat deshalb unsere Fühler ausgestreckt und konnten mit Pfarrer Frederik Ebling jemanden gewinnen, der für die Zeit, in der es noch eine zweite volle Pfarrstelle Ihrer Gemeinden gibt, also bis Dezember 2026, bereit ist diese ab März 2025 auszufüllen und mit Ihnen Gemeinde zu gestalten und zu leben. Wir freuen uns – und Sie hoffentlich ebenso!

Miriam Lehmann, stellvertretende Dekanin des Dekanats Wiesbaden

Besuche durch die Pfarrer und die Besuchsdienstkreise

Liebe Gemeindemitglieder, nun haben wir in Auringen, Medenbach und Naurod Besuchsdienstkreise. Unser Pfarrer gratuliert Ihnen in der Regel telefonisch zu Ihrem 80., 85., 90. Geburtstag und ab dem 91. Geburtstag jährlich, wenn er Sie erreichen kann.

Wer es möchte, wird auch besucht. Da es aktuell viele Geburtstagsbesuche sind, unterstützen die Besuchsdienstkreise in Auringen und Medenbach den Pfarrer, dies auch bei den hohen runden und halbrunden Geburtstagen, wenn es zu viele in einer Woche sind und der Pfarrer sie nicht alle schaffen kann.

Auch ist es gelungen, mit Frau Mittendorf die Tätigkeit eines Besuchsdienstkreises in Naurod zu beginnen. In Naurod, aber auch in Medenbach und Auringen, wäre es schön, wenn sich noch mehr Personen finden, die im Besuchsdienstkreis mitarbeiten. Pfarrer Tschöpel dankt allen, die in den Besuchsdiensten mitarbeiten.

Wenn Sie – unabhängig von den Geburtstagsbesuchen – einen Besuch im Bereich Seelsorge wünschen, wenden Sie sich bitte direkt an Pfarrer Tschöpel.

Aus dem KV-Medenbach

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