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Wo finde ich denn einen Gottesdienst für mich?

Ja, in den neuen Zeiten“, in der ein Pfarrer für drei Gemeinden zuständig ist, drängt sich die Frage auf, wo finde ich denn einen Gottesdienst für mich, wenn in meiner Gemeindekirche gerade kein Gottesdienst angeboten wird.

Das Gottesdienst-Angebot ist in unseren Gemeinden ganz unterschiedlich. Naurod schafft noch die wöchentlichen Gottesdienste, Auringen bietet Gottesdienste am 2. und 4. Sonntag des Monats und Medenbach hat in der Dorfkirche monatlich einen Gottesdienst, zusätzlich am 3. Sonntag im Monat eine Andacht in der Autobahnkirche.

 

Sie können dies alles dem Gottesdienstplan entnehmen.

 

 

Wer bereit ist, sich auf den Weg zu machen, um Gottesdienste in all unseren Kirchen zu feiern, der kann viel erleben. Verschiedene Kirchräume und Ausschmückungen, verschiedene wunderbar klingende alte Orgeln, verschiedene Eingangsliturgien und natürlich verschiedene Gottesdienstformen. Da gibt es traditionelle Gottesdienste mit und ohne Abendmahl, da gibt es Familiengottesdienste, musikalische Gottesdienste, die von Laien gestaltet werden, Gottesdienste von Frauen gestaltet sowie Andachten und kirchliche Feiern. Das Angebot ist groß.

So können Sie zum Beispiel Erntedank in allen Gemeinden zu unterschiedlichen Daten und Zeiten feiern. Naurod beginnt am 6.10.24 um 9.30 Uhr mit einem Gottesdienst mit Abendmahl, Medenbach bietet diesen Gottesdienst auch mit Abendmahl am gleichen Tag um 17.00 Uhr an und in Auringen wird am 13.10.24 um 10.30 Uhr der traditionelle Familiengottesdienst mit anschließendem Suppenessen gefeiert.

Sie sehen, wir bieten Gottesdienste für Frühaufsteher und Langschläfer an, für Familien und alle hoffentlich mit viel Gemeinschaft. Unsere Küsterinnen und Küster, unsere Organistinnen und Organisten, unsere Pfarrerinnen und Pfarrer wie auch Prädikantinnen und Prädikanten freuen sich auf Ihren Besuch.

Neuer Föderverein Gemeindehaus

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Die Zukunft unseres Gemeindehauses und unserer Gemeindearbeit in Auringen

Es ist uns allen klar, dass eine Kirchengemeinde für ihre Angebote Räume braucht. Seien es die evangelischen Frauen, der Kindergottesdienst, Vorbereitungsgruppen für Gottesdienste, Gesprächskreise und Filmabende, musikalische Angebote, die Organisation von Gemeindefesten und Raumvermietungen für private Feiern, wir können Raum dafür stellen und vor allem auch Materialräume und technische Ausrüstung.

Das alles gerät nun in Gefahr wegzufallen, wenn wir nicht kreativ sind.

Im Rahmen des Prozesses EKHN 2030 muss in unserer Landeskirche auch gesteuert werden, welche Häuser der Gemeinden noch finanziert werden können und welche nicht. Mit dem gesparten Geld kann man Personal für die Kirche finanzieren.

Für den Gebäude- und Strukturplan der Landeskirche gibt es eine ganz klare Regelung:

Pro 1000 Gemeindemitgliedern stehen den Gemeinden 40 m2 Versammlungsfläche zu. Hochgerechnet auf unseren Nachbarschaftsraum ergibt sich, dass nur etwa 1/3 der bisherigen Flächen noch förderfähig sind. Also muss die finanzielle Unterstützung unserer Gebäude auf neue Füße gestellt werden. Die Gebäude werden eingeteilt in A, B und C.

A bedeutet, die Landeskirche finanziert ein Haus mitsamt energetischer Ertüchtigung nach ökologischen Prinzipien.

B bedeutet, die Landeskirche finanziert nur die Instandhaltung eines Hauses ohne weitere Investitionen und

C bedeutet, die Landeskirche finanziert ab 2027 ein Haus nicht mehr.

So wie die Dinge in den Arbeitsgruppen aus Gemeinden, Dekanat und Landeskirche sich entwickeln, fällt unser Gemeindehaus in die Kategorie C. Das bedeutet ab 2027 gibt es für den Unterhalt des Hauses keine Gelder mehr und die neue Segensgemeinde kann rechtlich auch aus ihrem gemeinsamen Etat keines dafür lockermachen.

 Folgende Lösung scheint möglich: Die Gemeinde hat gute Rücklagen für das Gemeindehaus, die ohne Zustimmung Auringens für nichts anderes eingesetzt werden dürfen. Ein größerer Teil der Rücklagen der Gemeinde für das Gemeindehaus wird als nichtselbständige kirchliche Stiftung festgelegt, die mit einer jährlichen Zinsausschüttung auch Kreditaufnahmen für Bauarbeiten (z.B. Heizung) finanzieren könnte. Dieser Stiftung kann auch Geld zugestiftet werden, d.h. das Kapital könnte durch private Spenden erhöht werden. Der kleinere Teil der momentanen Rücklage soll über die Jahre geringe Hauskosten abdecken (Reparaturen z.B.).

Damit aber dieses Kapital nicht einfach wegläuft, wäre es sinnvoll einen Förderverein zu haben, der die laufenden Kosten, Nebenkosten, und Personalkosten übernimmt.

Wer kann in Auringen die Orgel spielen?

© Reinhild Kassing / fundus.ekhn.deZeichnung: Organist spielt die Kirchenorgel

Stell dir vor es ist Sonntag und die Orgel bleibt still

Unser langjähriger Organist muss leider aus beruflichen Gründen seine Organistentätigkeit bei uns sehr einschränken. Bisher haben wir niemanden gefunden der diese Lücke füllen kann. Die uns bekannten Springer werden meistens von vielen Gemeinden angefragt und haben nur vereinzelt Zeit, bei uns zu spielen.

Deshalb suchen wir innerhalb unserer Gemeinde musikalische Menschen, die sich vorstellen können, auf einem Musikinstrument ihrer Wahl bzw. ihres Könnens, unsere Gottesdienste zu begleiten. Klavierspielern steht übrigens ein Key Board zur Verfügung.

Wir freuen uns über jede Rückmeldung, auch wenn Sie nur an ganz wenigen Sonntagen Zeit haben.

Für Fragen steht Ihnen Fau v. Küster unter 0170/8313279 gerne zur Verfügung. Melden Sie sich sonst per Mail unter kirchengemeinde.auringen@ekhn.de

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